Nur wer sich ändert, bleibt sich treu (Wolfgang Biermann)

Nachdem ich in meinen zurückliegenden Berufsjahren in unterschiedlichen Positionen und Unternehmen (mittelständische Großkanzlei, Fachverlage und Startups) den steigenden Einfluss der Digitalisierung in der Rechtsberatung mitbekommen habe (und auch die Reaktionen der Verantwortlichen in Geschäftsleitungen und IT Abteilungen), stellte ich immer wieder fest, dass eines der großen Probleme bei der Entwicklung geeigneter Strategien für die Nutzung von Softwarelösungen und -services die unterschiedliche Art und Weise ist, wie Anwältinnen und Anwälte auf der einen Seite und „Software-Nerds“ auf der anderen Seite denken und kommunizieren.

Zwei Welten

Dieses Unverständnis führt nicht selten zu vollkommen falschen Vorstellungen, was überhaupt “diese Digitalisierung” für eine Kanzlei oder Rechtsabteilung konkret bedeutet, wie damit umgegangen werden soll und -vor allem- wie man entsprechende Veränderungen sowohl organisatorisch als auch technisch umsetzt.

Dieser Dissens im Verständnis und Kommunikation war bislang für den unternehmerischen Erfolg einer Kanzlei nicht von Bedeutung. Die Mandatsbearbeitung oblag den Berufsträgern, während die IT sich vornehmlich um den Betrieb der organisatorischen Infrastruktur (E-Mail, Netzwerk, Drucker) kümmerte. 

Mit dem zunehmenden Einzug von Softwareapplikationen bei der eigentlichen anwaltlichen Beratungstätigkeit selbst verändert sich nun aber diese eingespielte Rollenverteilung und immer häufiger sollten beide Parteien zusammenwirken.

Übersetzung - Bitte !

Da somit beide „Welten“ immer öfters ein Team bilden „müssen“, bedarf es meines Erachtens eines „Dolmetschers“, der beide Gruppen versteht und darüber hinaus auch berufliche Erfahrungen sowohl als Anwalt als auch in der Softwarewelt mitbringt, um die entsprechenden Übersetzungen zu formulieren und zu transportieren.

Auf Grund meiner praktischen Berufserfahrungen als Anwalt mit einer eigenen Kanzlei und gleichzeitigen Erfahrungen in der Softwareentwicklung (seit mehr als 27 Jahren) im juristischen Kontext glaube ich, dass ich die eben genannte Funktion effizient und erfolgreich übernehmen kann.

Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen, ab September als selbständiger Berater für Kanzleien und Rechtsabteilungen in diesem Bereich zur Verfügung zu stehen. Weitere Details zu meinen Beratungstätigkeiten finden Sie hier.

Veränderung

Wenn Sie also am Beginn von Überlegungen stehen, wie Sie Ihre Kanzlei oder Rechtsabteilung zukünftig „digitaler“ ausrichten können, Unterstützung bei der Auswahl/Einführung von LegalTech-Lösungen benötigen oder einfach mal einen ersten Überblick zu den Möglichkeiten von modernen Softwareangeboten und -services für Ihre spezielle Beratungstätigkeiten sich verschaffen wollen, freue ich mich, wenn Sie mit mir in Kontakt treten würden.

Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.“ – Chinesisches Sprichwort

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